Beste Freundinnen auf Kreuzfahrt

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Die Seereise

Als Tanja an diesem Morgen auf dem Weg ins Büro war begann sie bereits den Tag zu verfluchen obwohl die Uhr erst kurz vor 8 Uhr zeigte. Es war ein, wie im Städtchen üblich, ein unheimlich schwüler und drückender Sommer und schon zu dieser frühen Uhrzeit war deutlich zu spüren, dass auch dieser anbrechende Tag keine Erleichterung sondern eher einen neuen Hitzerekord bringen würde. Und jetzt stand sie auch noch mitten im einem nicht enden wollenden Stau am Kreisverkehr.
„Na toll….. da sind wieder so 2 Trottel im Halbschlaf zusammen gerauscht und ich darf es jetzt wieder ausbaden. Das schaffe ich doch nie pünktlich ins Büro“. Tanja hatte das Schiebedach und die Seitenfenster bis zum Anschlag geöffnet aber trotzdem spürte sie bereits jetzt wie sie schon wieder begann Buchstäblich in ihren Sitz fest zu kleben. Wie schon so häufig während der Hitzewelle der letzten Tage verwünschte sie sich mal wieder selbst dafür, dass sie sich im Frühjahr mal wieder nicht von ihrem Cabrio hatte trennen könne, der sie immer zuverlässig überall hin brachte aber nun mal leider nicht über eine Klimaanlage verfügte.
Tanja fragte sich warum sie nicht etwas luftigeres angezogen hatte als den langen Hosenrock und die recht dicke hoch geschlossene Bluse. Doch die Erfahrungen die sie in den letzten Jahren in der Firma gemacht hatte, hatten sie in dieser Beziehung vorsichtig werden lassen. Besonders wenn man in einer Abteilung arbeitet die zu 150 % aus Frauen besteht und dabei auch noch die Position der Assistentin des Bereichsleiters bekleidet.
Die Aussicht das sich die lieben Kolleginnen das Mundwerk zerrissen und darüber munkelten wie man wohl an den Job gekommen wäre war Tanja einfach viel zu unangenehm als das sie sich dafür die zusätzliche Kühlung eines knappen Sommeroutfits gegönnt hätte.
Auch wenn sie sich durchaus dessen bewusst war, dass sie sich ein solches Outfit durchaus hätte tragen können ohne bemitleidende Blicke zu ernten.. ganz im Gegenteil…
Ihr Körper war dank regelmäßiger Besuche im Fitnessstudio und diverser Spiele Squash pro Woche mit seinen 39 Jahren in einem Zustand das so manche 22 jährige blass vor Neid geworden wäre. Ihre schlanken und leicht muskulösen Beine waren ihr ganzer Stolz und ihr
Bauch war so flach und durchtrainiert, dass sogar leichte Ansätze von Bauchmuskeln zu erkennen waren. Abgerundet wurde der Gesamteindruck von 2 wunderschönen festen Brüsten der Körbchengröße C.
Während ihre Gedanken so dahin schweiften hatte sie den Stau endlich hinter sich gelassen und war wenige Minuten später endlich auf dem Firmenparkplatz angekommen. Trotz der schon merklichen Hitze erlag sie nicht der Versuchung den Aufzug zu nehmen sondern benutzte für die 2 Stockwerke bis zu ihrem Büro die Treppe. Im Büro angekommen bemerkte sie zuerst, dass ihre jüngere 24 jährige Kollegin und Tischnachbarin Tina schon am Schreibtisch saß und bereits alle verfügbaren Ventilatoren in Stellung gebracht hatte um den Tag halbwegs erträglich zu gestallten. Die beiden begrüßten sich mit einer kurzen Umarmung bevor sich Tanja erschöpft in den Bürostuhl fallen ließ.
Tanja und Tina arbeiteten nun schon seit knapp 3 Jahren zusammen nachdem Tina zum Ende ihrer vorigen Tätigkeit in diese Abteilung versetzt worden war. Zuerst war Tanja recht skeptisch und hätte sich eine etwas erfahrenere Kollegin gewünscht, aber sie musste schon bald feststellen, dass Tina für ihr damaliges Alter bereits unheimlich reif und zuverlässig war.Sehr bald schon gaben die beiden ein fast unschlagbares und eingespieltes Team ab in dem sich die Eine blind auf die Andere verlassen konnte. Zusätzlich entwickelte sich eine sehr enge und innige Freundschaft zwischen den beiden und sie verbrachten unter der Woche mindestens 3 gemeinsame Abende bei gemeinsamen Besuchen im Fitnessstudio, in der Sauna oder einfach bei leckeren Drinks in ihrer Lieblingscocktailbar.
Tanja war amüsiert zu sehen, dass sich Tina bei der Wahl ihrer Garderobe nicht ganz so vornehm zurück genommen hatte wie sie selbst denn sie trug einen kurzen Rock der gerade mal bis zur Mitte ihrer Oberschenkel reichte, dazu ein dünnes weißes Oberteil unter dem sich deutlich ihr BH abzeichnete und ein paar Flip Flops an ihren schlanken Füssen. Tina machte sich im Gegensatz zu Tanja eher wenig Gedanken darüber was die lieben und vor allem die älteren Kolleginnen über ihr Outfit dachten und so lange die Vorgesetzten nichts einzuwenden hatten dachte sie auch gar nicht daran langsam im eigenen Schweiß zu kochen nur damit sich niemand das Maul über sie zerriss. Die Chance jedenfalls das einer ihrer Vorgesetzten jemals etwas gegen ihr Outfit einzuwenden hätte war sowieso mehr als gering, da die Führungspositionen wie in so vielen Firmen üblich fast ausschließlich mit Männern besetzt waren. Und die wären wohl im Traum nicht auf die Idee gekommen sich selbst den Genuss dieses Anblicks zu vermiesen. Mit ihren 24 Jahren stand Tina in der Blüte ihrer Schönheit und verdrehte mit ihren schlanken. zierlichen Beinen, ihrer schlanken Taille und ihren sofort ins Auge fallenden kleinen Brüsten wohl jedem Mann in der Firma in sekundenschnelle den Kopf. Hinzu kamen ihre blonden Harre die sie früher fast bis zum Poansatz hatte wachsen lassen, die sie aber seit etwa einem Jahr auf Schulterlänge gekürzt hatte. Tanja musterte ihre junge Kollegin und sagte lachend „Oh je, oh je… na bei dem Anblick werden wir heute aber wieder ne Menge männlicher Laufkundschaft hier haben.“ „Och.. wenn die alle ein Eis mitbringen habe ich da auch nix dagegen. Ich verstehe die Typen eh nicht, hier im Büro fallen ihnen die Augen raus wenn jemand mal ein etwas knapperes Top trägt. Dabei könnten sie viele der Mädels nach Feierabend im Schwimmbad im Bikini oder sogar Topless sehen.“
„Mag sein Tina, aber nach Feierabend müssen halt viele von denen die Familie, den Hund und die heimische Couch bewachen. Da ist nix mit ins Schwimmbad gehen und Mädels glotzen“ „Ja stimmt auch wieder, aber wenn die armen, armen Männer sonst keine Gelegenheit haben was knackiges zu sehen dann leiste ich hier ja sogar wohltätige Dienste. Dann wäre es ja genau genommen deren Pflicht sich zu revanchieren und uns bei jedem Besuch ein Eis mitzubringen“.
Nach dieser Diskussion amüsierten sich die beiden für den Rest des Tages köstlich darüber, dass sie jeden männlichen Kollegen der in ihre Nähe kam empört darauf hinwiesen, dass er ihr Eis vergessen hätte und das manche tatsächlich auf dem Absatz kehrt machten und weinig später mit einem Eis in der Hand wieder vor ihnen standen.
Als sich der Arbeitstag so langsam dem Ende zuneigte und beide aufgrund der in der Zwischenzeit fast unerträglichen Hitze schon sehnsüchtig auf den Feierabend warteten klingelte plötzlich Tinas Handy. Tina schaute mit einem Stirnrunzeln auf das Display weil ihr die Nummer offensichtlich nichts sagte, nahm den Anruf dann aber trotzdem an. „Hm.. ja genau das bin ich… am Apparat“ hörte Tanja Tina sagen die mit einem verwunderten Gesicht zu Tanja rüber schaute, da sie den Anruf offensichtlich noch immer nicht einordnen konnte. Tanja war jetzt schwer neugierig und lauschte gespannt der Unterhaltung. „Ja stimmt.. da habe ich vor ein paar Wochen mal dran teilgenommen….was ist damit??… …. ich habe was??? Ist das ihr Ernst??? Sie wollen mich nicht veralbern??? Ja aber natürlich nehme ich den Preis an .. und es geht schon nächsten Sonntag los??? Das ist ja der Wahnsinn“. Tina hatte die letzten Worte förmlich ins Telefon gebrüllt und begonnen auf ihrem Bürostuhl auf und ab zu hüpfen, so das Tanja ihre Arbeit jetzt völlig zu Seite gelegt hatte und es kaum noch erwarten konnte bis Tina ihr endlich erklären würde was hier los war. Endlich legte Tina auf und saß wie benommen auf ihrem Stuhl. „Hee… Kleine was war denn das??? Ist was passiert?“ „Ich … ich habe gewonnen…. ich habe eine Atlantiküberquerung für 2 Personen mit der Queen Mary 2 von Hamburg nach New York incl. Rückflug Erster Klasse gewonnen wwaaaaahhhh ich kann es nicht fassen!!!!!“. „Wie bitte?? Das ist ja der Hammer!! Wie hast Du das denn gemacht???“
„Ich habe vor etwa 3 Wochen an einem Gewinnspiel der Tageszeitung hier teilgenommen, dass hatte ich in der Zwischenzeit längst wieder verdrängt, aber jetzt haben die mich tatsächlich gezogen“. In dieser Sekunde legte Tina sämtliche Lethargie und Überraschung ab und tanzte ausgelassen um ihren Schreibtisch. Tanja war zuerst mindestens so platt wie Tina umarmte sie dann herzlich und freute sich riesig für das Glück ihrer jungen Kollegin.
„Ich werde sofort Ben anrufen … die Reise geht nächsten Sonntag schon los er muss unbedingt sofort Urlaub einreichen“. Tina und Ben waren seit etwa 4 Monaten ein Paar und Tanja war heilfroh, dass diese Beziehung sich endlich mal als etwas dauerhaftes erweisen könnte. Tina hatte mit der Auswahl ihrer Partner nicht immer ein glückliches Händchen gehabt und wenn bei Ihr mal wieder eine Beziehung in die Brüche ging, dann war auch mit ihrer sonst so fröhlichen jungen Kollegin ein paar Tage lang nicht gut Kirschen essen.
Tanja selbst hatte ein solches auf und ab in Beziehungsfragen eigentlich zwar auch kennen gelernt, da sie ihren Mann Erik bereits mit 22 Jahren geheiratet hatte aber mittlerweile bis heute eine glückliche Beziehung führte. Allerdings fragte sie sich manchmal ob bisher in ihrem Leben nicht alles zu glatt verlaufen war, denn abgesehen davon das sie früh geheiratet hatte arbeitete sie nun auch schon seit ihrer Ausbildung in der gleichen Firma und hatte sich beständig nach oben gearbeitet. Es gab Momente da fragte sich Tanja ob sie dieses Leben ohne ein wenig mehr Abenteuer und Aufregung nicht doch eines Tages bereuen würde wenn sie mal ein Alter erreicht hätte in dem es zu spät war das alles nachzuholen. Aber sie wischte diese Gedanken meist ganz schnell zur Seite und sagte sich, dass 90 % der Weltbevölkerung sich wohl einen Arm abhacken würden um so ein Leben führen zu dürfen, wie sie es hatte und das zu wenig Aufregung wohl noch immer die bessere Alternative war als zuviel davon. Aber tief in ihrem Inneren blieb doch immer diese gewisse Sehnsucht und Abenteuerlust und wartete auf den Tag an dem sie ausbrechen dürfte.
Während Tanja ihren Gedanken nachging hatte Tina zum Telefon gegriffen und war gerade dabei die Nummer ihres Freundes zu wählen, als sie es sich plötzlich anders zu überlegen schien und den Hörer wieder auflegte. „Nanu was ist denn jetzt? Willst Du ihm die freudige Nachricht nicht mitteilen?“
„Hmmm… er kommt sowieso heute Abend zum Essen bei mir vorbei da überbringe ich Ihm die freudige Botschaft doch lieber persönlich bei einem schönen Glas Wein. Ich will mir doch sein Gesicht nicht entgehen lassen wenn ich ihm das stecke.“
„Na das ist aber schön, das er sich heute Abend mal die Ehre gibt mit Dir zu Essen. Hat er noch immer 60 Stunden Wochen in der Bank??“
„Ja.. ich sehe ihn schon nicht so häufig wie ich gerne würde aber er hat mir gerade am Wochenende ganz fest versprochen, dass es in Zukunft besser wird und er dann auch mehr Zeit mit mir verbringen kann.“ Tanja hätte sich für ihre junge Kollegin wirklich gewünscht, dass es so kommen möge aber seit sie Ben vor knapp 3 Wochen während eines Besuchs zusammen mit ihrem Mann und Tina beim Mexikaner mal einen Abend näher kennen lernen durfte, da hatte sie doch ihre ernsten Zweifel ob bei Ben der Job oder Tina an erster Stelle stehen. Er hatte sich innerhalb weniger Jahre zum stellv. Filialleiter einer Hegauer Bank die hauptsächlich im Wertpapierhandel tätig war hochgearbeitet und hatte für sein Alter von 27 dort einen recht verantwortungsvollen Posten erhalten. Er ließ jedoch keine Gelegenheit aus zu erwähnen welchen hohen beruflichen Pläne er noch hatte und das er alles daran setzten würde diese zu erreichen. Tanja war an diesem Abend recht irritiert gewesen das Tinas Freund voller Leidenschaft über seine beruflichen Zukunftspläne plauderte aber sich kein einziges Mal äußerte wie er denn seine private Zukunft plante. Seit diesem Abend hatte Tanja ein leicht mulmiges Gefühl was die zukünftige Beziehung zwischen der lebenslustigen Tina und Ben betraf, aber sie hatte Tina gegenüber nichts davon erwähnt und hoffte inständig, dass sie sich irren möge. So gesehen wäre die Kreuzfahrt ein echter Glücksfall für die beiden, da sie auf dem Schiff endlich mal ausreichend Zeit zusammen verbringen könnten.
Das Einzige was Tanja bei der ganzen Angelegenheit gar nicht passte war die Tatsache, dass Fr. Berger während Tinas Urlaub deren Vertretung übernehmen würde und sie von Morgens bis Abends dieser Schreckschraube gegenüber sitzen müsste.
Fr. Berger war seit fast 30 Jahren im Unternehmen und hatte keine Gelegenheit ausgelassen Tanja spüren zu lassen das sie der festen Meinung war, dass der Posten als rechte Hand des Bereichsleiters eigentlich ihr zustehen würde und das Tanja den Job nur wegen ihres Busens bekommen hatte wie sie erst kürzlich hinter Tanjas Rücken gelästert hatte.
Dementsprechend „herzlich“ war das Verhältnis zwischen Tanja und Fr. Berger, aber auch diese Woche würde vorbei gehen und es war schließlich die Hauptsache, dass Tina ihren Urlaub genießen würde.
Den Rest des Tages kamen beide dann nicht mehr zum Arbeiten da sich die Neuigkeit in Windeseile im Haus rum gesprochen hatte und alle möglichen Kollegen und Kolleginnen sich das Gerücht von Tina persönlich bestätigen lassen wollten.
Als der Feierabend endlich erreicht war verabschiedeten sie Tanja und Tina wie fast jeden Abend mit einer herzlichen Umarmung und begaben sich auf den Weg nach Hause.

Als Tanja am nächsten Morgen nach dem unvermeidlichen Stau das Büro mal wieder gerade noch so pünktlich erreichte saß Tina bereits schon wieder an ihrem Arbeitsplatz. Da sich die beiden Frauen nun schon so lange kannten merkte Tanja sofort, dass mit Tina etwas nicht stimmte. Sie machte den Eindruck als hätte sie die halbe Nacht nicht geschlafen und ihren Augen war trotz einer reichlichen Schicht Schminke deutlich anzusehen, dass sie geweint hatte. In Tanja stiegen dunkle Vorahnungen auf und als Tina von sich aus nicht mit der Sprache rausrückte fragte Tanja sie: „Hey.. meine Kleine ist irgendwas los??? Ist… ist irgendwas mit Ben??“
„Ach Ben ..lass mir bloß meine Ruhe mit diesem Schmalspur-Yuppie der ist für mich gestorben.“
„Oha das klingt aber nicht gut, was ist denn passiert? War er von der tollen Nachricht nicht begeistert?“
„Nicht begeistert… ja das könnte man so ausdrücken. Der werte Herr ist leider in seiner Bank unabkömmlich weil sein Chef genau in dieser Woche auf Dienstreise geht und er die Stellung halten muss.“
„Oh, das ist aber wirklich bedauerlich aber wenn er nicht weg kann, dann kannst Du ihm wohl kaum einen Vorwurf machen“
„Ja aber das ist doch genau der springende Punkt! Er könnte schon weg aber er will nicht, weil er Angst hat die könnten merken das es auch ohne ihn ganz gut läuft und das ihm jemand den Rang abläuft. Als ich ihm freudestrahlend von der Reise erzählt habe, da hat man ihm direkt angesehen wie es in seinem Kopf zu rotieren begann und er abgewogen hat zwischen der Chance sich in der Bank zu profilieren oder eine tolle Woche mit mir zu verbringen. Und er hat sich dann innerhalb weniger Sekunden für die Bank entscheiden. Danach hatten wir einen gewaltigen Zoff und am Ende habe ich in aus der Wohnung geworfen…..“ Tanja konnte Tina deutlich ansehen, dass sie ihre Wut nur mit Mühe zurückhalten konnte und sie hasste sich in diesem Moment dafür, dass sie mal wieder Recht behalten hatte.
„Oh man meine arme Kleine! Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Aber wenn er es so haben will, dann lass ihn doch in seiner Bank vermodern bis er dem Geldautomaten einen Heiratsantrag macht“.
„Yo.. das darfst Du ihm aber ja nicht vorschlagen, der zieht das noch ernsthaft in Erwägung“ antwortete Tina die zu Tanjas Überraschung und zu ihrer Erleichterung schon wieder zu sarkastischen Bemerkungen in der Lage war. In Tanja reifte der Verdacht, dass Tina vielleicht doch gar nicht so blind vor Liebe gewesen war wie Tanja befürchtet hatte und vielleicht schon geahnt hatte dass dieser Moment eines Tages kommen würde.
„Wie wäre wenn Du einfach mit mir auf die Queen Mary mitkommst“ fragte Tina plötzlich.
Tanja war noch so in Gedanken, dass sie die Frage zuerst gar nicht richtig registrierte und sie einige Sekunden brauchte um zu realisieren was Tina da gesagt hatte.
„ Ich??? Aber Tina das kann ich doch nicht annehmen. So ein teures Geschenk und außerdem wären deine Eltern bestimmt beleidigt wenn Du eine Kollegin einlädst und sie nicht fragst“.
„Also zuerst einmal bist Du in erster Linie nicht meine Kollegin sondern meine beste Freundin und zweitens kenne ich meine Eltern gut genug um zu wissen, dass sie an so was kein Interesse hätten. Meine Mutter wird schon Seekrank wenn sie ein Schiff nur von außen betrachtet und mein Vater würde wahrscheinlich vor Langeweile sterben. Außerdem würde Mutti ihn nie mit mir auf die Kreuzfahrt schicken weil sie dann Schiss hätte, dass er sich ne reiche Rentnerin angelt.“ Tanja registrierte mit Erleichterung, dass Tina schon wieder in der Stimmung war Scherze zu machen und natürlich hatte die Aussicht auf eine solche Reise einen erheblichen Reiz für sie. „Ach komm schon und sage ja… Erik ist doch eh noch die nächsten 3 Wochen nicht Zuhause oder?“. Auch mit diesem Punkt hatte Tina Recht. Tanjas Mann arbeitete als Ingenieur bei einer großen Ölgesellschaft und verbrachte immer im Wechsel 6 Wochen auf einer Plattform bei Norwegen und war dann als Ausgleich wieder 6 Wochen Zuhause. Bis zum nächsten Schichtwechsel waren es tatsächlich noch 3 Wochen und gerade diese letzten Wochen vor seiner Rückkehr zogen sich immer wie Kaugummi weil es Tanja alleine Zuhause dann doch recht langweilig wurde.
„Ja stimmt ..Erik ist noch 3 Wochen weg das wäre kein Problem, aber wir können doch nicht beide gleichzeitig in Urlaub gehen. Da spielt unser Chef bestimmt nicht mit“
„Also Fragen kostet nix und genau das werde ich jetzt tun“ sprach Tina und erhob sich von ihrem Stuhl. „Wenn ich ihn ganz lieb Frage und meine schärfsten Waffen einsetzte dann sagt er bestimmt nicht nein“.
Gerade als Tanja fragen wollte was Tina mit ihren schärfsten Waffen meinte da stürmte sie schon an ihr vorbei in Richtung Chefzimmer allerdings nicht ohne sich auf dem Weg noch schnell die obersten beiden Knöpfe ihrer eh schon verdammt eng sitzenden Bluse zu öffnen was dem Betrachter einen unglaublichen Blick auf ihr zierliches Dekoltee ermöglichte.
Sie zwinkerte Tanja noch mal zu und bevor Tanja noch in irgendeiner Form protestieren konnte war sie schon durch die Tür verschwunden. Tanja war mal wieder begeistert von der Ungezwungenheit ihrer jungen Kollegin und konnte kaum das Ergebnis der kleinen Besprechung erwarten. Nach wenigen Minuten kam Tina wieder zurück allerdings waren Trauer und Arger wieder in ihren Gesichtsausdruck zurückgekehrt. Tina setzte sich wieder an ihren Schreibtisch und sagte nur „Schade….wirklich sehr schade..“
„He Kleine jetzt lass den Kopf nicht hängen Du findest bestimmt noch eine tolle Begleitung für die Reise auch wenn ich wirklich sehr gerne dabei gewesen wäre.“ „Hmm… ich wollte eigentlich sagen es ist wirklich sehr schade für
Frau Berger, dass sie in der kommenden Woche den Laden hier alleine schmeißen muss …… weil wir uns beide nämlich auf der Queen Mary 2 verwöhnen lassen werden“.
Mit diesen Worten ließ Tina die Trauermaske fallen, stürmte um den Schreibtisch herum und die beiden Frauen fielen sich lachend in die Arme. „Oh mein Gott… oh mein Gott… ich weiß gar nicht was ich sagen soll“
„Na ein Danke für die Einladung und ich komme gerne mit fände ich jetzt sehr passend.“
„Wahhhh na klar bin ich dabei und ich freue mich riesig. Aber ich weiß gar nicht wie ich Dir das jemals danken soll meine Kleine“.
„Och da mach Dir mal keine Sorgen ich bin da nicht so anspruchsvoll! Du musst mir höchstens ab sofort jeden Morgen die Füße küssen und mir für den Rest unseres gemeinsamen Arbeitslebens jeden Tag mindestens 2 Eis besorgen aber das wäre dann auch schon alles…“ Tinas schlechte Laune schien wie weggeblasen und die beiden Frauen verbrachten den Rest des Tages damit fröhlich Pläne zu schmieden und sich auszumalen wie die Reise wohl werden würde.
„Oh weh …. ich habe ja gar nicht genug elegante Sachen zum Anziehen für die ganze Woche“ bemerkte Tina irgendwann.
„Mach Dir darüber mal nicht so viele Gedanken. Ich habe im Fernsehen schon diverse Reportagen über das Schiff gesehen. Außer zu den Mahlzeiten im großen Speisesaal kannst Du relativ leger im Schiff rumlaufen. Und wenn Du keine Lust auf den eleganten Speisesaal hast denn gibt es noch diverse Restaurants mit Selbstbedienung in denen man sich ganz ungezwungen bewegen kann.“ „Das klingt echt toll!!! Aber so ab und zu möchte ich mich dann doch schon in Schale werfen und mich Bedienen lassen und das Kapitänsdinner lassen wir uns natürlich auch nicht entgehen. Da werde ich schon ein paar schöne Sachen mitnehmen.“ Die nächsten Tage vergingen wie im Flug und beide Frauen waren voll damit Beschäftigt noch alle nötigen Besorgungen zu machen und ihre Sachen zu packen. Dann endlich war der Samstag gekommen und beide ließen es sich nicht nehmen ganz früh Morgens im Hamburger Hafen zu stehen und zu bewundern, wie das gewaltige Schiff majestätisch im Hafen einfuhr und seine Position am Kreuzfahrtterminal einnahm. „Ich kann es noch gar nicht glauben, dass wir da morgen wirklich an Bord gehen werden“ sagte Tina die mit glänzenden Augen zum schwarz – weißen Koloss hinüber blickte.
Die beiden bewunderten zusammen mit den vielen tausend anderen Schaulustigen das Schiff noch eine ganze Weile bevor sie sich wieder auf den Heimweg machten um die letzten Vorbereitungen für die Reise zu treffen. Am nächsten Morgen stand Tina pünktlich um 10 Uhr samt Taxi vor Tanjas Tür die die ganze Nacht kaum schlafen konnte und vor Aufregung und Müdigkeit einen unangenehmen drückenden Kopfschmerz verspürte. Sie verluden Tanjas Koffer ins Taxi und kamen überpünktlich am Kreuzfahrtterminal des Hamburger Hafens an. „So Tina, jetzt gibt es kein Zurück mehr jetzt geht das Abenteuer los“ sagte Tanja zu Tina als sie sich mit ihren Koffern dem Check In näherten. „Na hör mal, das will ich doch auch schwer hoffen! Mich würden jetzt keine 10 Pferde mehr davon abhalten dieses Schiff zu entern“ Die Abfertigung am Check In ging überraschend schnell und bald waren beide für den großen Augenblick bereit um über die Gangway das Schiff zu betreten.
Kurz vor ihrem Ziel wurden sie allerdings noch von 2 Reporten des Südkurier aufgehalten welche die Gewinnerin ihres Gewinnspiels natürlich noch umfassend ablichten mussten und noch ein mehr oder weniger belangloses Interview führten. Tanja konnte Tina deutlich ansehen, dass auch sie es kaum erwarten konnte bis dieses Pflichttermin endlich hinter sich hätten, aber wenn man schon mal so eine Reise geschenkt bekommt, dann nimmt man so eine Kleinigkeit natürlich auch noch gerne in Kauf. Letztendlich gaben sich die beiden Reporter aber endlich mit allem Zufrieden und verabschiedeten die beiden Frauen auf das Schiff.
Als Gewinner der Reise wurden beide von einem gut aussehenden Vertreter der Crew mit einem Glas Schampus empfangen der den beiden noch mal herzlich gratulierte und sie dann auf ihre Kabine geleitete.

Also wenn der Service hier so weiter geht, dann will ich dieses Schiff nie mehr verlassen“ flüsterte Tina als dem Stewart auf die Kabine folgten. Tanja war angesichts der Dimensionen und der tollen Ausstattung des Schiffes total von den Socken und konnte nur zustimmend nicken. In der Kabine angekommen erwartete beide die nächste Überraschung. Die Zeitung hatte sich wirklich nicht lumpen lassen und eine großzügige Kabine mit King Size Bett und Außenbalkon gemietet. Nachdem der Stewart sich verabschiedet hatte schauten sich beide in der Kabine um und genossen die Aussicht von ihrem Balkon auf den Hafen wo sich bereits wieder viele tausend Schaulustige versammelt hatten die auf das baldige Auslaufen des Luxusdampfers warteten. „He Tanja, schau mal hier wir haben sogar ein Bad mit Dusche und Badewanne. Wir können sogar mal ein Bad nehmen wie schön.“
„Ja das ist echt beeindruckend hier, ich hoffe nur die müssen die Zeitung nicht wegen uns ab morgen 50 Cent teurer verkaufen“.
Da es noch etwas dauern würde bis das Gepäck an die Kabine gebracht werden würde, nutzten beide die Gelegenheit um sich intensiv auf dem Schiff umzusehen und begaben sich dann auf das Oberdeck um das Ablegen des Schiffes von dort zu verfolgen.
Endlich war die Zeit gekommen und mit 3 mächtig lauten Signaltönen legte die Queen vom Dock ab.
„Meine Eltern müssen jetzt auch irgendwo da unten stehen, wirklich schade das die Besucher nicht sehr Nahe an das Schiff rankommen können.“ Obwohl auf die Entfernung keiner der Schaulustigen wirklich genau zu identifizieren war winkten Tanja und Tina eifrig zu den Zurückgebliebenen rüber und blieben noch an der Reling stehen bis das Schiff den Hafen verlassen hatte und die Elbe entlang Richtung Nordsee stampfte.
„Komm Tina wir gehen mal in die Kabine und schauen mal ob das Gepäck jetzt angekommen ist. Wir müssen uns auch so langsam für das Abendessen in Schale werfen.“
Nachdem sie ihre Kabine mit Mühe und Not wieder gefunden hatten stellten sie mit Erleichterung fest, dass sämtliches Gepäck vollständig war und bereits in der Kabine auf die Beiden wartete. Beide packten Ihre Koffer aus und Tanja verschwand dann als erste ins Bad um zu Duschen und sich für den Abend frisch zu machen.
Da beide sich während zahlloser Besuche im Fitnessstudio und Sauna schon so oft nackt gesehen hatten bewegten sie sich völlig ungezwungen in der Kabine während sie ihre Kleider abstreiften und sich ein paar elegante Kleider für den Abend zurechtlegten.
„Wenn Du nichts dagegen hast, dann verschwinde ich als erste unter die Dusche weil ich danach noch mal schnell die Apotheke suchen möchte. Ich habe natürlich meine Kopfschmerztabletten vergessen und jetzt brummt mir der Schädel.“ sagte Tanja zu Tina.
„Wieso willst Du da extra zur Apotheke? Ich habe meine Aspirin dabei und kann Dir gerne mit ein paar Tabletten aushelfen.“
„Ne lass mal gut sein, bei Aspirin spielt mein Magen immer verrückt und das möchte ich dann doch nicht vor unserem leckeren Abendessen riskieren.“ Voller Vorfreude auf den schönen Abend duschte Tanja ausgiebig, schminkte und parfümierte sich und machte sich dann schick für den Abend. Tina saß noch in Unterwäsche vor dem Fernseher da sie mit Begeisterung festgestellt hatte das sie nicht mal hier an Bord auf ihre Daily Soap auf RTL verzichten musste.

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„Mach dann nicht mehr so lange Kleines, ich fürchte am ersten Abend werden sie alle ganz wild darauf sein das große Restaurant zu sehen und das wird ein schöner Andrang werden.“
„Nein keine Angst, das ist hier gleich fertig und dann bin ich sofort unter der Dusche verschwunden“. Tanja schnappte sich ihre Handtasche und war schon fast aus der Tür als sie sich entschloss der Toilette noch einen schnellen Besuch abzustatten.
Danach verabschiedete sie sich von Tina, die gerade dabei war sich ihrer Unterwäsche zu entledigen und verschwand in den Tiefen des Schiffes um die Apotheke zu suchen. Nach ungefähr 5 maligem Verlaufen hatte sie die Apotheke fast schon erreicht als sie bemerkte, dass sie ihre Handtasche samt Geldbörse wohl nach ihrem Toilettenbesuch im Bad vergessen hatte und ihr nichts anderes übrig blieb als sich fluchend auf den Rückweg zu machen um die Tasche zu holen. „Oh Mädel.. Du wirst langsam alt“ dachte sie bei sich während sie den schnellstmöglichen Rückweg suchte und zu ihrer eigenen Überraschung auch gleich fand. Als Tanja die Kabine betrat hörte sie aus dem Bad noch das Prasseln von Tinas Duschwasser und da beide nach ihren Fitness und Sauna Session schon häufig gemeinsam geduscht hatten zögerte sie auch nicht das Bad zu betreten.

Doch kaum hatte sie die Tür geöffnet blieb sie wie von Blitz getroffen im Türrahmen stehen.

Tina stand wie erwartet unter der Dusche aber was Tanja nicht erwartet hatte war die Tatsache, dass Tina mit geschlossenen Augen an der Wand der Duschkabine lehnte während sie mit der rechten Hand ihre Brüste massierte und ihre linke Hand zwischen ihren Beinen verschwunden war. Wenn Tanja die Tür sofort wieder geschlossen hätte, dann wäre sie von Tina wahrscheinlich gar nicht bemerkt worden da diese durch das prasselnde Wasser die Tür nicht gehört hatte. Der vernünftige Teil in Tanjas Gehirn schrie sie möge sich bloß schnell verkrümeln und vergessen was sie hier sah aber ihre Augen hafteten wie Magneten auf Tina der langsam ein Schwall Duschschaum zwischen den Brüsten hindurch über ihren Bauch nach unten glitt bis er ihre Hand erreicht hatte mit der Tina den Bewegungen nach zu urteilen ihre Pussy gerade sehr intensiv verwöhnte. Tanja wollte sich umdrehen und gehen, aber die Faszination dieser ganzen Situation ließ ihre Beine zu Steinsäulen erstarren und sie konnte ihre Blicke einfach nicht vom Körper ihrer jungen Kollegin abwenden. Mit unendlicher Willenskraft schaffte es Tanja gerade ihre Beine wieder zu bewegen und wollte sich gerade umdrehen als Tina die Augen öffnete. Tina hielt wie vom Blitz getroffen in der Bewegung inne und Tanja konnte deutlich erkennen das noch immer zwei von Tinas Fingern in ihrer Muschi steckten während die andere Hand ihren Busen noch immer fest umschlossen hielt. Die beiden Frauen sahen sich in die Augen und keine wusste so recht wie sie die peinliche Situation auflösen sollten bis Tanja endlich ein gekrächztes „Sorry .. ich wollte nur meine Tasche holen“ raus brachte, durch das Bad zu ihrer Tasche stürmte, diese schnappte und das Bad fluchtartig verließ. Auf dem Weg zurück zur Apotheke war Tanja noch immer total verwirrt vom dem was gerade geschehen war. Sie irritierte dabei nicht die Tatsache Tina bei der Selbstbefriedigung erwischt zu haben, da Tina nun mal eine junge Frau mit einem aktiven Sexualleben war und Tanja es sich während der wochenlangen Abwesenheit ihres Mannes ebenfalls gerne auch mal selbst besorgte. Das alleine wäre für Tanja nicht der Rede wert gewesen, was sie aber wirklich verunsicherte war ihre eigne Reaktion auf das Schauspiel. Sie hatte in ihrem bisherigen Leben keinerlei erotische Kontakte zu Frauen gehabt und eine Frau auch bisher noch nie auf diese Weise betrachtet, aber sie konnte es trotzdem nicht leugnen, dass sie das eben gesehene deutlich erregt hatte. Sie hatte ihre Blicke nicht von Tinas Treiben wenden können und selbst wenn sie diese Tatsache im Nachhinein sich selbst gegenüber hätte leugnen können, so sprach die deutlich spürbare Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen doch eine andere Sprache.
Nachdem Tanja die Tabletten endlich in der Apotheke bekommen hatte und wieder vor ihrer Kabine stand, da musste sie zu ihrer Überraschung feststellen, dass sie fast ein wenig Lampenfieber davor hatte die Kabine zu betreten und Tina gegenüber zu treten.
„Jetzt mach dich mal nicht lächerlich altes Mädel“ sagte sie zu sich selbst bevor sie die Kabine betrat. Tina stand in der Nähe des Bettes und hatte sich gerade ihr Abendkleid angezogen als Tanja eintrat. „Na hast Du bekommen wonach Du gesucht hast??“ fragte Tina und grinste Tanja dabei schelmisch an. „Du Tina es tut mir unheimlich leid wegen eben… ich hätte nicht so einfach in das Bad stürmen dürfen.“. „Ach was mach Dir keinen Kopf deswegen ich hätte die Tür ja abschließen können und schließlich sind wir ja zwei erwachsene Menschen“. Es war Tanja fast schon etwas peinlich das ihre 15 Jahre jüngere Kollegin die ganze Angelegenheit viel lockerer und „erwachsener“ behandelte als sie selbst und sie lachte über sich selbst und ihre eigene Nervosität die sie noch vor wenigen Minuten ergriffen hatte.
„Das Du mich kurz vor dem Orgasmus unterbrochen hast war allerdings nicht die feine Art. Wunder Dich also bloß nicht wenn ich heute beim Abendessen total hibbelig auf meinem Stuhl rumrutsche“.
„Alles klar .. sag Bescheid wenn es zu schlimm wird dann leihe ich Dir meine Servierte zum unterlegen damit nix ausläuft“.
Die beiden lachten herzlich und Tanja war unheimlich froh, dass sich die Situation so schnell entspannt hatte und sie beide jetzt schon wieder Witze über das Geschehene reißen konnten. Die beiden Frauen verließen die Kabine und gingen Händchen haltend in Richtung des großen Speisesaals. Dort hatte sich bereits eine große Masse elegant gekleideter Menschen versammelt die sich Öffnung des Speisesaals allerdings recht schnell in dem riesigen Raum verteilten. Tanja und Tina staunten über die perfekte Organisation des Abendessens denn kaum waren alle Plätze besetzt da huschten die Kellner schon durch den Raum und begannen das 5 Gänge Menü zu servieren. Wie nicht anders zu erwarten war das Essen vorzüglich und die beiden schlemmten sich von Gang zu Gang.

Tanja und Tina teilten sich den Tisch mit einem älteren Ehepaar aus den USA die eine 4 wöchige Europa Reise hinter sich hatten und sich als krönenden Abschluss jetzt die Heimreise auf der Queen Mary gönnten. Tina machte sich immer wieder einen Spaß daraus wie angekündigt unruhig auf ihren Stuhl hin und her zu rutschen und sich hin und wieder einen Bissen des Essens übertrieben genussvoll und mit schmachtvollem Blick in den Mund zu schieben.
Tanja grinste Tina dabei immer schelmisch an aber sie begann schon wieder sich darüber zu wundern warum diese seltsamen Gefühle in ihr aufkamen wenn Tina ihre Gabel so übertrieben intensiv ablutschte. Sie war immer so stolz auf ihrer eigene Disziplin gewesen und konnte sich einfach nicht erklären das die Ereignisse des Tages sie so aus der Fassung gebracht hatten.
Nachdem beide das tolle Essen genossen hatten nahmen sie noch einen kurzen Drink an einer der unzähligen Bars und entschieden sich dann dafür relativ früh zu Bett zu gehen da sie dieser aufregende Tag doch beide ziemlich geschlaucht hatte.
In der Kabine angekommen verstauten sie ihre eleganten Abendkleider wieder höchst penibel im Schrank, da beide nicht genug elegante Klamotten dabei hatten um jeden Abend was Neues zu tragen und so höchst sorgsam mit ihren Kleiden umgehen mussten.
Beide brachen dann noch mal in kurzes Gelächter aus, als sie feststellen mussten das sie beide ein fast 100 % identisches Negligee angezogen hatten, gaben sich noch einen kurzen Gute Nacht Kuss und fielen dann todmüde ins Bett.
Obwohl sich Tanja wirklich wie erschossen fühlte so gelang es ihr doch einfach nicht einzuschlafen. Immer wenn sie die Augen schloss dann hatte sie wieder die Bilder vor Augen wie sie die Tür des Badezimmers öffnete und Tina plötzlich in dieser eindeutigen Position vor ihr stand. Obwohl sie normalerweise nicht gerade über ein fotographisches Gedächtnis verfügte, so konnte sie sich doch an jede Einzelheit erinnern. Tinas feste Brüstchen deren Nippel weit hervor stachen währen sie von Tina massiert wurden, ihr flacher Bauch mit dem Nabelpiercing über den der Duschschaum langsam nach unten glitt und Tinas Hand zwischen ihren Beinen die sie sich auf und ab bewegte während sie sich mit einem Finger (oder waren es Zwei?? ) in ihrer Pussy verwöhnte. „Verdammt was ist nur los mit Dir“ fragt sie sich selbst immer wieder während sie sich im Bett hin und her wälzte um endlich Schlaf zu finden. Da es draußen eine sternenklare Nacht war und der Mond nur noch einen oder zwei Tage von Vollmond entfernt sein konnte, fiel durch die Tür zum Außenbalkon relativ viel Licht in die Kabine und tauchte alles in ein geheimnisvolles Licht. Tanja konnte Tinas Umrisse deutlich auf der anderen Seite des Bettes sehen, doch sie zuckte förmlich zusammen als sie plötzlich ihre Stimme hörte.
„Kannst Du auch nicht schlafen Tanja?“
„Nein, ich bin zwar todmüde aber gleichzeitig auch irgendwie hellwach. Ist wahrscheinlich einfach zu viel passiert heute“.
„Oh Ja das kann man wohl sagen … ich hoffe Du machst Dir nicht noch immer Gedanken wegen dem kleinen Vorfall vorhin?“.
„Hmmmm na ja, es ist mir halt noch immer unendlich unangenehm das ich einfach so ins Bad geplatzt bin. Ich wollte dich wirklich nicht in so eine peinliche Situation bringen“.
„Heee jetzt hör doch auf Dir darüber einen Kopf zu machen das war wirklich nicht schlimm“, und nach einer kurzen Pause fügte Tina plötzlich hinzu „wenn ich ehrlich sein soll dann fand ich es sogar ganz prickelnd..“.
Jetzt war Tanja plötzlich wirklich hellwach.
„Prickelnd? Du …… Du meinst es hat dich erregt das ich dich beobachtet habe?“
„Ich weiß nicht ob es gut ist Dir das zu verraten, aber ich hatte meine Augen nicht so fest geschlossen wie es vielleicht ausgesehen hat. Ich habe genau mitbekommen wie Du die Tür geöffnet hast aber ich konnte einfach nicht aufhören. Und je länger Du da standst und mich beobachtet hast desto schärfer wurde ich.“
Die Gedanken wirbelten wie ein Tornado in Tanjas Kopf und wie schon immer in Tanjas Leben kämpfte in ihr die abenteuerlustige gegen die vernünftige Seite. Bisher hatte fast immer die vernünftige Seite gewonnen, aber jetzt hörte sich Tanja fast zu ihrer eigenen Überraschung sagen „Wenn Du so ehrlich bist dann bin ich es auch… ich fand es auch unheimlich schön und erregend dich so zu sehen. Deshalb konnte ich auch meine Augen einfach nicht abwenden.“
Danach trat ein Augenblick atemloser Stille und Spannung zwischen den beiden ein, so als würde sich keine der beiden trauen noch ein weiteres Wort zu sagen, bis Tina schließlich sprach.
„Möchtest Du mir gerne noch mal zusehen Tanja? Ich habe vorhin keinen Witz gemacht als ich gesagt habe das ich total hibbelig bin weil ich mittendrin aufgehört habe. Ich würde das jetzt sehr gerne zu Ende bringen und fände es total schön wenn Du mir dabei zusehen würdest.
Tanjas Hals war so trocken als ob sie eine Schaufel Sand verschluckt hätte. Es war ihr kaum möglich zu sprechen aber schließlich sagte sie „Ich würde Dir sehr gerne dabei zusehen Tina. Lass dich einfach gehen und mach es Dir…“
Tanja drehte sich auf die Seite und blickte in Richtung ihrer jungen Kollegin. Diese legte sich auf den Rücken drehte den Kopf zur Seite und schaute Tanja in die Augen. Durch das dünne Bettlaken konnte Tanja genau die Bewegung von Tinas Händen verfolgen. Zuerst führte Tina beide Hände an ihren Busen und begann in kreisenden Bewegungen über ihre Nippel zu streicheln, um dann Ihre Brüste in die Hände zu nehmen und diese zu massieren.
Langsam schloss sie die Augen und begann dabei tiefer und heftiger zu atmen. Nach wenigen Minuten bemerkte Tanja wie Tinas linke Hand begann von ihren Brüsten nach unten zu wandern bis sie schließlich zwischen ihren Beinen angekommen war.
Tinas Atmung wurde heftiger als sie begann ihre Hand zwischen ihren Beinen zu bewegen. Auch Tanja bemerkte wie sich ihre Atmung ganz unbewusst verändert hätte. Dieser unglaublich erotische und intime Augenblick den Tina mit ihr teilte ließ ihren Puls beschleunigen und sie spürte bereits wieder eine deutlich zunehmende Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen. Während sie ihren Kopf auf der linken Hand abstütze um Tina zu beobachten wanderte ihre rechte Hand ganz unbewusst zu ihren eigenen Brüsten und Tanja begann ebenfalls diese zu streicheln. Plötzlich hörte sie Tina sagen „Wenn Du magst dann darfst Du mir gerne mein Bettlaken wegziehen“. Für Sekundenbruchteile kämpfte Tanja wieder mit ihrem eigenen Gewissen aber die Gier und das Verlangen Tinas nackten Körper in Ekstase beobachten zu dürfen entschieden diesen Kampf sehr schnell.
Mit der Hand die noch eben ihre eigenen Brüste verwöhnt hatte griff sie zitternd nach Tinas Bettlaken und zog dieses langsam zu Seite.
Tina hatte den Stoff ihres Negligees unter ihre Brüste gezogen und Tanja verschlug es beim Anblick dieser jugendlichen festen Brüste deren Nippel jetzt nur wenige Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt erregt hervor standen förmlich den Atem.
Das Wissen das Tanja sie jetzt genau betrachten konnte schien Tina noch zusätzlich zu erregen, denn ihr Atem wurde immer schwerer und die Bewegung ihrer Hand zwischen ihren Beinen immer fordernder. Der Anblick ihrer total enthemmten Freundin ließ auch Tanjas Erregung in ungeahnte Dimensionen steigen und bevor sich Tanja überhaupt bewusst war was sie da tat hatte sie ihr eigenes Bettlaken zur Seite geworfen und ließ ihre Hand ihrerseits zwischen ihre Beine wandern.

Ihre Finger wurden von ihrer tropfnassen Pussy empfangen und Tanja begann ihren Kitzler mit ihrem Daumen zu befriedigen während sie ihren Mittelfinger in ihre Muschi einführte. Tina hatte die Augen geöffnet und beobachtete nun ihrerseits den Körper und die Erregung ihrer Kollegin. Tanja ließ sich auf den Rücken fallen und begann ihre Pussy immer heftiger mit den Fingern zu verwöhnen. Tinas Hand lag zwischen den beiden auf dem Bett und Tanja griff danach und drückte Tinas Hand ganz fest.
So lagen beide händchenhaltend auf dem Bett und steuerten unaufhaltsam ihrem Orgasmus entgegen. Tanja spürte wie Tina ihre Hand plötzlich ganz fest drückte und sah aus dem Augenwinkel wie sich ihr junger Körper aufbäumte als sie zum Höhepunkt kam und nur wenige Sekunden später war es auch bei Tanja soweit und ein wahnsinniger Orgasmus raste wie eine Riesenwelle durch ihren Körper.

Die beiden Frauen blieben einige Minuten schnaufend und erschöpft nebeneinander liegen, allerdings ohne den Griff ihrer Hände zu lockern. Dann drehten sich beide zur Seite und lagen sich so nur wenige Zentimeter von einander entfernt gegenüber.
„Das war eine unglaublich schöne Erfahrung Tina. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll“
„Mir geht es genauso … ich hätte nie gedacht das es so erregend sein kann so etwas gemeinsam zu erleben.“
„Ich hätte nie gedacht, dass ich zu so was fähig wäre, aber als ich gesehen habe wie unheimlich erregt Du warst, da konnte ich einfach nicht anders als mitzumachen. Du hast wirklich eine wahnsinnig sexy Ausstrahlung Tina“.
„Also ich bin bestimmt keinen Deut mehr sexy als Du selbst Tanja. Ich wage nicht mal davon zu träumen das ich in 15 Jahren noch so heiß bin wie Du jetzt“.
„Oh Danke für die Blumen meine Kleine. „Deine Brüste sehen wirklich ganz toll aus Tanja“
Beide lagen